Ausführliche Fassung mit allen Vorlagen und Prüfnotizen. Zur kompakten Fassung
Auftragsformular erstellen: Vorlage für Handwerksbetriebe
Bei einem Auftrag können die Arbeiten bereits vereinbart sein, während der Ausführungstermin noch offen ist. Später kommt vielleicht ein Änderungswunsch hinzu. Für das Büro und das ausführende Team muss erkennbar bleiben, welcher Umfang gilt und welche Entscheidung noch aussteht.
Im Auftragsformular findet das Büro die vereinbarten Arbeiten zusammen mit dem passenden Angebot und der dokumentierten Bestätigung. Auch die Planung und die nächste Aufgabe stehen dort. Für einen Änderungswunsch gibt es einen eigenen Platz. Wer das Blatt später liest, kann so den Vorschlag von der bereits getroffenen Vereinbarung unterscheiden.
Die leere Vorlage und das Änderungsblatt in diesem Ratgeber von BrandHoop lassen sich kopieren. Ein fiktiver Badsanierungsfall zeigt ihre Verwendung in einem kleinen Handwerksbetrieb in Österreich. Das Blatt ist eine Hilfe für die interne Organisation, kein universelles Vertragsmuster.
Wofür das Auftragsformular da ist
Das interne Blatt können Sie schon anlegen, während Ihr Betrieb eine Anfrage klärt. Dann passt etwa der Arbeitsstand „Anfrage in Klärung“. Sind die Arbeiten tatsächlich vereinbart, kann dort „Leistungsumfang bestätigt“ stehen. Ein Kollege, der den Vorgang übernimmt, erkennt so, wie weit die Absprachen sind. [b]
Beim Nachlesen soll das Team auch die zugehörige Absprache finden können, etwa das passende Angebot mit einer dokumentierten Bestätigung. Dafür steht der Verweis im Blatt. Eine Website-Anfrageform erfüllt eine frühere Aufgabe: Sie nimmt zunächst den Kontakt und das beschriebene Vorhaben auf.
Was das Blatt über einen Vertrag aussagt
In Österreich gilt grundsätzlich Formfreiheit. Rechtsgeschäfte können daher auch mündlich zustande kommen; gesetzliche oder vereinbarte Formvorschriften können eine bestimmte Form verlangen. Die WKO erläutert die Form von Rechtsgeschäften und die Ausnahmen. [1]
Deshalb beschreibt das Statusfeld zunächst, was Ihr Betrieb intern erfasst hat. Für eine Vereinbarung kommt es auf die tatsächlichen Erklärungen und die geltenden Anforderungen an. Das Formular verweist auf die Vertragsunterlagen und dokumentierten Absprachen; es ist in dieser Vorlage keine fertige Auftragsbestätigung zum Versand an Kunden. [2] [1]
Anfrage, Angebot oder Auftrag?
Nach §861 ABGB entsteht ein Vertrag durch ein Angebot und dessen gültige Annahme, also durch den übereinstimmenden Willen der Beteiligten. Solange noch verhandelt wird und keine entsprechende Einigung besteht, entsteht daraus noch kein Vertrag. [2]
Für die Organisation im Betrieb lassen sich Anfrage, Angebot und interner Auftrag deshalb nach ihren Aufgaben unterscheiden. Die folgende Übersicht hilft bei der Zuordnung. Der Name eines Dokuments allein sagt noch nicht, was die Beteiligten tatsächlich vereinbart haben. [2]
| Dokument oder Stand | Aufgabe | Bezug festhalten | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|
| Anfrage | Vorhaben und offene Fragen aufnehmen. | Nachricht, Projektort und Kontaktweg. | Prüfen, was Sie anbieten können und welche Fragen offen sind. |
| Angebot | Vorgeschlagene Leistungen und Konditionen beschreiben. | Nummer, Datum und Version. | Die Annahme festhalten oder notieren, was Sie noch verhandeln. |
| Interner Auftrag | Tatsächlich vereinbarten Umfang für die Bearbeitung festhalten. | Bestätigte Version und Herkunft der Vereinbarung. | Die Arbeit planen, offene Termine abstimmen und festlegen, wer sich kümmert. |
Ein bereits angelegtes Blatt mit dem Stand „In Klärung“ hält die offenen Fragen zusammen. Es macht aus einer noch offenen Entscheidung keine Zusage. Auch eine mündliche Vereinbarung gehört in die Dokumentation, statt allein wegen einer fehlenden Unterschrift als offen behandelt zu werden. Gesetzliche oder vereinbarte Formvorgaben bleiben dabei zu beachten. [2] [1]

Eigene Organisationsgrafik ohne echte Kunden oder Unterschriften. Das Formular dokumentiert den Stand; offene Termine und Änderungswünsche bleiben ausdrücklich offen. [c]
Diese Angaben braucht Ihr Team
Büro und Team sollen mit dem Blatt den richtigen Vorgang finden und die vereinbarten Arbeiten nachlesen können. Für die Einsatzplanung brauchen sie andere Angaben. Die folgende Auswahl ist eine Organisationshilfe und keine Liste gesetzlich vorgeschriebener Angaben. [b]
Eine ID ist eine eindeutige Kennung, über die Sie den richtigen Eintrag wiederfinden. Die Auftrags-ID gehört zum Vorgang, die Kunden-ID zum Kunden und die Objekt-ID zum Einsatzort. Diese Trennung ist etwa dann hilfreich, wenn ein Kunde Arbeiten an mehreren Orten beauftragt. Der Einsatzort steht deshalb getrennt von der Kunden- oder Rechnungsadresse.
Beim Leistungsumfang steht, welche Arbeiten tatsächlich vereinbart sind und was nicht dazugehört. Die aktuell bestätigte Version und der Verweis führen das Team zum passenden Angebot oder zur dokumentierten Bestätigung. Eine Versionsnummer hilft wenig, wenn niemand den zugehörigen Inhalt findet.
Die Planung braucht eigene Angaben. Das Erfassungsdatum beschreibt, wann das Blatt angelegt wurde. Beginn und Abschluss betreffen dagegen die vorgesehenen Arbeiten. Am Terminstatus lässt sich ablesen, ob ein Zeitraum nur gewünscht, bereits geplant oder tatsächlich bestätigt ist.
Das Blatt hält auch fest, wer sich um den Vorgang kümmert und wie weit die Arbeit ist. Die letzte Aktualisierung zeigt, von wann die Information stammt. Zur nächsten Aufgabe gehören die verantwortliche Person und das Fälligkeitsdatum. So weiß auch eine Vertretung, wer die offene Frage bis wann klärt.
Ein ausdrücklich als „offen“ gekennzeichneter Eintrag ist verständlicher als ein leeres Feld. Bei Bedarf können Materialhinweise oder Angaben zum Zugang dazukommen, etwa zur Schlüsselübergabe. Auch eine Priorität, Fotos oder Pläne und die beteiligten Handwerksbetriebe können für den jeweiligen Vorgang wichtig sein.
Für personenbezogene Daten gelten unter anderem Zweckbindung und Datenminimierung. Zweckbindung heißt, dass die Daten für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke erhoben und nicht unvereinbar damit weiterverwendet werden dürfen. Datenminimierung beschränkt die Angaben auf das für den Zweck notwendige Maß. Diese Grundsätze stehen in der DSGVO; die WKO erklärt sie für Unternehmen. [3] [4]
Für das Auftragsblatt bietet sich daher ein Verweis auf eine gepflegte Kundenkartei an, wenn dadurch unnötige Kopien von Kontaktdaten entfallen. Der Monteur braucht weiterhin die Kontakt- und Objektinformationen, die für seinen konkreten Einsatz erforderlich sind. Welche Angaben das sind, hängt von der Arbeit vor Ort ab. [b]
Auftragsformular zum Kopieren
Die Grundform enthält 20 Felder. Sie lässt sich in ein Dokument oder Ihre Auftragsverwaltung übernehmen. Ein Blatt gilt hier für einen Vorgang an einem Objekt; mehrere Einsatzorte erhalten getrennte Blätter mit derselben Kunden-ID. In den Feldern steht jeweils der tatsächliche Arbeitsstand. [b]
| Feld | Eintrag |
|---|---|
| Auftrags-ID | |
| Erfasst am / von | |
| Kunden-ID | |
| Kunde / benötigte Kontaktinformation oder Kundenkarten-Verweis | |
| Objekt-ID | |
| Einsatzort / Objektbeschreibung | |
| Angebot oder Leistungsaufstellung: Nummer, Datum, Version | |
| Bestätigter Leistungsumfang | |
| Ausdrücklich nicht enthaltene Arbeiten / Abgrenzung | |
| Aktuelle bestätigte Umfangsversion | |
| Bestätigung: Inhalt, Datum, Beteiligte, Dokumentverweis | |
| Gewünschter / geplanter Beginn und Abschluss | |
| Terminstatus: Wunsch, geplant, bestätigt oder verschoben | |
| Zuständige Person / Rolle | |
| Bearbeitungsstatus | |
| Letzte Aktualisierung: Datum / von | |
| Nächster Schritt | |
| Dafür verantwortlich / fällig am | |
| Offene Fragen oder Änderungswünsche | |
| Optionale Anlagen / Ablageverweise |
Für eine schriftliche Bestätigung oder einen Unterschriftsnachweis, soweit vorgesehen, bieten die folgenden Zeilen Platz für den Verweis auf das Original und seine Version. Ein solcher Nachweis ist kein allgemeines Erfordernis für jeden Auftrag. Ob eine bestimmte Form erforderlich ist, richtet sich weiterhin nach den gesetzlichen und vereinbarten Vorgaben. [1]
Bestätigung / Unterschriftsnachweis, soweit vorgesehen: ____________________
Zugehöriges Dokument und Version: ____________________
Änderungsblatt zum selben Auftrag
Ein Änderungswunsch erhält im zusätzlichen Blatt eine eigene Kennung. Neben der vorgeschlagenen neuen Version bleibt die bisher bestätigte Version sichtbar. So lässt sich später nachvollziehen, worauf sich die Entscheidung bezog und was zu diesem Zeitpunkt noch offen war. [b]
| Feld | Eintrag |
|---|---|
| Auftrags-ID / Objekt-ID | |
| Änderungs-ID / erfasst am / vorgeschlagen von | |
| Bisher bestätigte Version | |
| Vorgeschlagene neue Version | |
| Gewünschte Änderung und betroffene Arbeiten | |
| Zu prüfende Auswirkungen: Material, Aufwand, Kosten, Termine | |
| Status / dokumentierte Bestätigung oder offene Entscheidung | |
| Nächster Schritt / verantwortlich / fällig am |
Beispiel: ein Badsanierungsauftrag
Alle Kennungen, Personenrollen, Dokumente und Termine in diesem Beispiel sind frei erfunden. Das Muster verwendet keine realen Kunden, Adressen oder Kontaktdaten. Der Planungsstand stammt vom 12.10.2026. Für den ursprünglichen Umfang liegt im Beispiel eine Bestätigung vor. Der Ausführungstermin und der Wunsch nach einem anderen Fliesenformat sind noch offen. [a]
| Feld | Fiktiver Eintrag |
|---|---|
| Auftrags-ID | F-A2026-001 |
| Erfasst am / von | 12.10.2026 / Büro-Rolle B1 |
| Kunden-ID | F-K001 |
| Kunde / benötigte Kontaktinformation oder Kundenkarten-Verweis | Musterkunde K01; Kontaktrolle K1 in fiktiver Kundenkarte F-K001 |
| Objekt-ID | F-O001 |
| Einsatzort / Objektbeschreibung | Musterobjekt Alpha, Bad im Obergeschoß; rein fiktiver Einsatzort |
| Angebot oder Leistungsaufstellung: Nummer, Datum, Version | Musterangebot F-AN001 vom 05.10.2026, Version V1 |
| Bestätigter Leistungsumfang | Altwaschtisch demontieren, Leitungsführung laut Musterplan F-P01 anpassen, neuen Waschplatz montieren, Wandfliesen im vereinbarten Bereich erneuern |
| Ausdrücklich nicht enthaltene Arbeiten / Abgrenzung | Elektroarbeiten und Arbeiten im separaten WC; keine Erweiterung auf andere Räume |
| Aktuelle bestätigte Umfangsversion | V1; vorgeschlagene V2 noch nicht bestätigt |
| Bestätigung: Inhalt, Datum, Beteiligte, Dokumentverweis | Musterkunde K01 bestätigt den Umfang von F-AN001 V1 am 09.10.2026; fiktiver Nachweis F-FR001 |
| Gewünschter / geplanter Beginn und Abschluss | Geplant: 20.10.2026 bis 23.10.2026; noch nicht zugesagt |
| Terminstatus: Wunsch, geplant, bestätigt oder verschoben | Geplant; Abstimmung mit Kunde und Team offen |
| Zuständige Person / Rolle | Projektleitung-Rolle P1 |
| Bearbeitungsstatus | In Planung; Umfang V1 bestätigt, Termin offen |
| Letzte Aktualisierung: Datum / von | 12.10.2026 / Büro-Rolle B1 |
| Nächster Schritt | Auswirkungen des Fliesenwunsches prüfen und Termin mit Kunde und Team abstimmen |
| Dafür verantwortlich / fällig am | Projektleitung-Rolle P1 / 13.10.2026 |
| Offene Fragen oder Änderungswünsche | Ä01: anderes Wandfliesenformat; Material, Aufwand, Kosten und Terminfolgen noch zu klären |
| Optionale Anlagen / Ablageverweise | Fiktive Dokumentreferenzen F-AN001 V1, F-FR001, F-P01 und Änderungsblatt Ä01 |
Beispiel für das offene Änderungsblatt
Der Fliesenwunsch gehört zum selben Auftrag und Objekt. Im Änderungsblatt steht, welche Folgen zunächst geklärt werden müssen und wer die Entscheidung vorbereitet. [a]
| Feld | Fiktiver Eintrag |
|---|---|
| Auftrags-ID / Objekt-ID | F-A2026-001 / F-O001 |
| Änderungs-ID / erfasst am / vorgeschlagen von | Ä01 / 12.10.2026 / Musterkunde K01 |
| Bisher bestätigte Version | V1 |
| Vorgeschlagene neue Version | V2; noch nicht bestätigt |
| Gewünschte Änderung und betroffene Arbeiten | Anderes Format der Wandfliesen im bereits vereinbarten Bereich |
| Zu prüfende Auswirkungen: Material, Aufwand, Kosten, Termine | Verfügbarkeit und Anpassungsaufwand prüfen; Auswirkungen auf Kosten und Zeitraum noch offen |
| Status / dokumentierte Bestätigung oder offene Entscheidung | In Klärung; keine Bestätigung von V2 dokumentiert |
| Nächster Schritt / verantwortlich / fällig am | Folgen prüfen, Entscheidung einholen und dokumentieren / Projektleitung-Rolle P1 / 13.10.2026 |
Im Muster bleibt V1 bestätigt; V2 ist der noch offene Vorschlag für das andere Fliesenformat. Nach der dokumentierten Entscheidung trägt die Projektleitung ein, was sich bei den Arbeiten und Terminen ändert und welche Aufgaben als Nächstes anstehen. [a]
Mehrere Einsatzorte und Änderungen
Bei mehreren Einsatzorten bleibt die Kunden-ID gleich, während jedes Objekt eine eigene Objekt-ID und ein eigenes Blatt erhält. Zum fiktiven Kunden F-K001 könnten etwa das Bad mit F-O001 und ein separates WC mit F-O002 gehören. Eine Bestätigung für Arbeiten im Bad wird dadurch nicht zugleich zur Bestätigung für das WC. [a]
Wenn ein Angebot mehrere Objekte umfasst, führt der Verweis in jedem Blatt zu den jeweils passenden Positionen. Eine Projektübersicht kann die zusammengehörigen Auftrags-IDs verbinden. Auf den einzelnen Blättern bleibt dabei sichtbar, welche Arbeiten zum jeweiligen Objekt gehören und wer sie wann übernimmt. [b]
Beim Wunsch nach dem anderen Fliesenformat braucht das Team das betroffene Objekt und eine genaue Beschreibung. „Fliesen anders“ lässt offen, welches Material und welcher Bereich gemeint sind. Das Büro hält deshalb im Änderungsblatt fest, was geändert werden soll und welche Folgen noch zu klären sind.
Stand und nächste Aufgabe festhalten
Am Bearbeitungsstatus sieht ein Kollege, wie weit der Vorgang ist. Dafür reichen wenige Begriffe, die im Team dasselbe bedeuten. Für die folgende Arbeitsweise können Sie diese betriebsinternen Definitionen verwenden: [b]
Erfasst: Ihr Team hat den Vorgang angelegt und prüft die Angaben.
In Klärung: Leistung, Zuordnung oder Bestätigung ist noch offen.
In Planung: Ihr Team plant Termine, Material und Einsatz für den bestätigten Umfang.
In Ausführung: Arbeiten laufen auf dem dokumentierten Stand.
Leistung gemeldet: Die Rückmeldung liegt vor. Ihr Team prüft die offenen Punkte.
Abgeschlossen: die betriebsintern festgelegten Abschlussaufgaben sind erledigt.
Der Terminstatus beantwortet eine andere Frage und bleibt getrennt. Ein Auftrag kann bereits „In Planung“ sein, während der Starttermin noch mit dem Kunden und dem Team abgestimmt wird.
Bei einer nächsten Aufgabe ist die konkrete Formulierung hilfreicher als ein allgemeiner Arbeitsstand. „Materialverfügbarkeit prüfen – Rolle P1 – 13.10.2026“ enthält die Aufgabe mit Verantwortung und Datum. Bei „Kunde kontaktieren“ fehlen diese Angaben. Beide Formulierungen sind Beispiele für die interne Arbeitsweise. [a]
Word, Tabelle oder PDF?
Für einzelne Anfragen oder Aufträge lässt sich die Vorlage in Word oder Google Docs kopieren. Eine Tabelle in Excel oder Google Tabellen eignet sich daneben für eine Übersicht mit einem Vorgang je Zeile und einem Verweis auf das Detailblatt. Die Kundenübersicht für kleine Betriebe erklärt, wie sich Kunden und Vorgänge miteinander verknüpfen lassen. [b]
Ein PDF hält einen bestimmten Stand zum Ablegen oder Ausdrucken fest. Für spätere Änderungen braucht das Team zusätzlich die bearbeitbare Datei. Auch im PDF gehört die Version sichtbar dazu.
Für die Zusammenarbeit braucht die aktuelle Datei einen festen Ablageort und eine Person, die Änderungen einträgt. Kopien bleiben über ihre Version zuordenbar. Bei einer neuen Software oder App kann der eigene Ablauf als Testfall dienen: Lassen sich Kunden und Objekte zuordnen, und findet das Team den passenden Stand? Auch die benötigten Zugriffsrechte gehören zu diesem Test. Die Auftragszahl allein entscheidet noch nicht, welches Werkzeug zum Betrieb passt. [b]
Das Blatt mit dem Team prüfen
Der fiktive Fall bietet einen ersten Probelauf für die leere Vorlage. Wenn Büro und ausführendes Team ihn unabhängig voneinander lesen, zeigt sich, ob beide dieselben Arbeiten als vereinbart verstehen. Besonders aufschlussreich sind der noch offene Termin und der nicht bestätigte Fliesenwunsch. [b]
Für diese gemeinsame Durchsicht helfen folgende Fragen:
Stimmen Kunde, Auftrags-ID und Objekt-ID zusammen?
Findet Ihr Team zur bestätigten Version den vereinbarten Umfang und den Nachweis?
Haben Sie Wünsche und offene Änderungen klar als solche gekennzeichnet?
Passt der Terminstatus zum tatsächlich dokumentierten Stand?
Hat jede nächste Aufgabe einen Verantwortlichen und ein Fälligkeitsdatum?
Sind notwendige Anlagen auffindbar und überholte Stände erkennbar?
Beim Probelauf merkt das Team, welche Felder ihm helfen und welche es anders benennen möchte. Danach klären Sie, wer das Blatt aktuell hält. Diese Person trägt neue Vereinbarungen und Änderungen ein, damit das Team mit der passenden Planung weiterarbeitet.
Weiterlesen
Das Auftragsblatt steht zwischen dem ersten Kontakt und der weiteren Projektarbeit. Die Anleitung zum Anfrageformular auf der Website behandelt die Erfassung des Kontakts und die Prüfung der Zustellung. Für die Verbindung zwischen Kunden und einzelnen Vorgängen gibt es die Kundendatenbank in Excel. Der Projektstatusbericht hilft anschließend dabei, den Fortschritt eines laufenden Vorhabens festzuhalten.
Quellen und Stand
Die verlinkten Grundlagen zu Vertragsschluss, Form und Datenschutz wurden am 16.10.2026 erneut gelesen. Vorlagen und fiktiver Badsanierungsfall sind eigene Arbeitshilfen von BrandHoop.
Redaktionelle Fassung vom 16.10.2026. Die Ziffern führen zu den Quellen; die Buchstaben erläutern redaktionelle Beispiele oder Empfehlungen. Die Einordnung nennt jeweils, was eine Quelle belegt.
[b] Praktische Empfehlungen. Die vorgeschlagenen Abläufe und Entscheidungshilfen sind redaktionelle Anwendungen der genannten Grundlagen. Ihre konkrete Wirkung auf Anfragen oder Aufträge wurde hier nicht gemessen.
[c] Redaktionelle Darstellung. Die Darstellung veranschaulicht einen Zusammenhang. Sie ist weder eine echte Kundenreferenz noch ein Nachweis einer gemessenen Wirkung.
[a] Redaktionelle Beispiele. Als Muster oder fiktiv bezeichnete Inhalte veranschaulichen mögliche Situationen. Sie sind keine echten Kundenfälle und kein Nachweis einer gemessenen Wirkung.
Quellennachweise und Einordnung (4 Quellen)
- Form von Rechtsgeschäften — Wirtschaftskammer Österreich
WKO-Information zur grundsätzlichen Formfreiheit einschließlich mündlicher Rechtsgeschäfte und zu gesetzlichen bzw. vereinbarten Formvorgaben. Bestätigt keine Wirksamkeit eines konkreten Auftrags, keine allgemeine Unterschriftspflicht und keine Vollständigkeit der eigenen Vorlage. Geprüft: 2026-10-16.
- ABGB § 861: Abschließung des Vertrages — Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS)
Gesetzestext zu übereinstimmendem Willen, Versprechen und gültiger Annahme; laufende Unterhandlungen allein begründen keinen Vertrag. Die Folgerung, dass ein interner Status kein Ersatz für die tatsächlichen Erklärungen ist, ist eine auf die Vorlage beschränkte redaktionelle Einordnung. Keine Aussage zur vollständigen Prüfung eines konkreten Verbrauchervertrags. Geprüft: 2026-10-16.
- DSGVO: Artikel 5, Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten — Europäische Union / EUR-Lex
Artikel 5 Absatz 1 Buchstaben b und c belegen Zweckbindung und Datenminimierung. Der Hinweis auf eine verknüpfte Kundenkartei ist eine eigene organisatorische Empfehlung; das Dokument erklärt damit nicht die gesamte Datenverarbeitung eines Betriebs für zulässig. Geprüft: 2026-10-16.
- Datenschutzgrundsätze im Überblick — Wirtschaftskammer Österreich
Primäre WKO-Unternehmensinformation, Stand 08.10.2026. Gelesene Abschnitte erläutern die DSGVO-Grundsätze Zweckbindung und Datenminimierung. Kein Beleg für einen bestimmten gesetzlichen Feldkatalog, die konkrete Auftragsvorlage oder ein geeignetes Softwareprodukt. Geprüft: 2026-10-16.